Schmerztherapie

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„Schmerztherapie – viele Wege aus dem Schmerz”

Lasertherapie

Mit der jüngsten Generation der K-Laser-Serie, dem ersten und einzigen therapeutischen & medizinischen Laser mit 4 Wellenlängen und 15 Watt Leistung, steht unserem Patienten eine moderne und vielseitige Therapieform zur Verfügung.
Das Einsatzgebiet erstreckt sich auf die Behandlung akuter und chronischer Schmerzen sowie die Behandlung von Wunden, Schwellungen und Verbrennungen. Bei der Lasertherapie dringt Laserenergie tief in das Gewebe ein und sorgt für eine gezielte Biostimulation in der betroffenen Region, wodurch Körperzellen in Muskeln, Sehnen, Bändern oder Haut effektiver und schneller regeneriert oder repariert werden.
Durch die Biostimulation in Form einer Laserbehandlung werden die natürlichen Heilmechanismen im Körper angeregt.

Feedback-Elektrotherapie

In spezifischen Fällen kann eine Schmerzbehandlung auch wirkungsvoll durch eine Niederstrom-Stimulation vorgenommen werden. Dabei wird mit einer Sonde der bioelektrische Zustand einer betroffenen Gewebsregion analysiert und mit Hilfe eines biokybernetischen Verfahrens der Ionenaustausch direkt an den Zellmembranen stimuliert, um die Selbstregulation anzuregen. Die Therapie ist nicht-invasiv, absolut schmerzfrei und vermindert die Schmerzbelastung, auch Schwellungen,  meist bereits nach 2-3 Anwendungen.

Kathetersysteme

Für die Behandlung von chronischen Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule (Hals- und Lendenregion) erweist sich eine Katheder-Behandlung als besonders wirkungsvoll. Im Zuge des minimal-invasiven Eingriffs werden hochwirksame Medikamente zwischen Wirbelsäule und Rückenmark punktgenau verabreicht. Im Zuge ähnlicher Verfahren können auch Nervenabgänge elektrisch (Radiofrequenz) beruhigt werden. Der Einsatz eines modernen Bildgeberverfahrens gewährleistet nicht nur höchste Präzision, sondern verringert auch die Dauer des Eingriffs. 

Die Therapieform bewirkt eine lang andauernde Schmerzlinderung und bietet eine wirksame Alternative zu einer klassischen Operation, oft auch bei bereits voroperierten Patienten.

Kryoanalgesie (Kältetherapie)

Auch die Kryoanalgesie ist ein minimal-invasiver Eingriff, bei der durch gezielte Vereisung im Nervengeflecht eine Schmerzlinderung herbeigeführt wird. Jene Nervenbahnen, die das Schmerzsignal an das Gehirn weiterleiten, werden unter genauer Beobachtung mittels hochauflösendem Ultraschall oder Röntgen durch Kälteeinwirkung für einen längeren Zeitraum ausgeschaltet.
Das auch als „gezielte Nervenblockade“ bekannte Verfahren wird aufgrund seiner hohen Wirksamkeit bevorzugt für die Behandlung von chronischen Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule oder Gelenksschmerzen an Knie, Bein und Schulter eingesetzt.

Radiofrequenz

Eine weitere minimal-invasive Behandlungsmethode, die zur Behandlung von diagnostizierten chronischen Schmerzzuständen eingesetzt wird, ist die Radiofrequenztherapie. Dabei wird eine Elektrode durch die Haut in die betroffene Region geführt, um signalgebende Nervenbahnen zu veröden. Durch eine gezielte Nervenblockade wird die Weiterleitung des Schmerzsignals für einen längeren Zeitraum verhindert.
Ebenso bei der Kryoanalgesie erfolgt der Eingriff unter Verwendung modernster Ultraschall- bzw. Röntgentechnologie mit Echtzeit-Bildgebung.

SpineMED®

SpineMED®

SpineMED® - Dekompressions-Therapie ist eine nicht-invasive Methode (ohne OP) zur konservativen Behandlung von Bandscheibenproblemen, also “diskogen“ verursachten Schmerzen. SpineMED® reduziert den Druck in der Bandscheibe, indem die Wirbelkörber behutsam auseinander gezogen werden. Dadurch gelangen Flüssigkeit, Nährstoffe und Sauertstoff wieder in die Bandscheibe.

Der körpereigene Heilungsprozess wird unterstützt und angeregt. 

PRP

Platelet Rich Plasma -Therapie (PRP-Behandlung)

Die Therapie mit körpereigenen Blutzellen (Blutplättchen) ist eine wirksame Behandlungsmöglichkeit zur natürlichen Beschleunigung des Heilungsprozesses von Sehnenverletzungen und bei Osteoarthritis. Das Verfahren wird bereits seit mehr als 20 Jahren, früher allerdings nicht mit so guter Technologie wie heute, angewendet und wurde in zahlreichen klinischen Studien unter Beweis gestellt.

Körpereigenes, aktiviertes Blutplättchenkonzentrat (A-PRP) welches lokal, bildgebend kontrolliert, injiziert wird, ist eine einfache und sichere moderne Biotechnologie, um die körpereigenen Heilungskräfte zu unterstützen.  

Die konzentrierten Blutplättchen setzten Wachstumsfaktoren frei, die den Prozess der Regeneration des Sehnendefekts oder der Osteoarthritis steuern.

Neurostimulation

Die Technologie ähnelt dem Prinzip eines klassischen “Herzschrittmachers“, allerdings arbeitet das Gerät in diesem Fall eher wie ein “Störsender“, um die Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Gehirn zu verhindern. Der sogenannte „Schmerzschrittmacher“ kann typischerweise im Bereich der Wirbelsäule, aber auch bei schweren Schmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen eingesetzt werden. Über eine externe Steuerung lässt sich die abgegebene Impulsstärke des implantierten Geräts vom Patienten selbst den jeweiligen Bedingungen anpassen. Neue Geräte sind sogar, ohne Ausbau, wieder-aufladbar, die Technologie ist sehr ausgereift – und teuer, wird von der Krankenkassa im niedergelassenen Bereich nicht unterstützt.

Pumpensysteme

Die Therapie mit einem Pumpensystem eignet sich vor allem für Patienten mit Rücken- oder Tumorschmerzen. Dabei wird ein kleines medizinisches Gerät in den Körper implantiert um direkt in der betroffenen Region schmerzstillende Medikamente abzugeben. Das System hat den Vorteil, dass die Belastung des Patienten durch Medikamente niedriger ist, weil diese nicht erst den Organismus durchlaufen, bzw. über das Kreislaufsystem transportiert werden. Die Dosis und Abgabemenge kann individuell programmiert und laufend an die aktuellen Bedürfnisse des Patienten angepasst werden.

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